
Warum die meisten Außenheizgeräte in Nachtclubs kaputtgehen – und wie wir unser eigenes Gerät repariert haben
Wenn Sie schon mal einen Außenbereich in einem Nachtclub betrieben haben, wissen Sie, wie schwierig es ist, die dort verwendeten Geräte zum Laufen zu bringen. Es herrscht eine Mischung aus Fettpartikeln in der Luft, ständiger Kondensation sowie gelegentlichen heftigen Regenfällen.
Die meisten herkömmlichen Infrarotlampen können das nicht aushalten. Feuchtigkeit dringt in den Gehäuseinneren ein, was dazu führt, dass die Verbindungen zwischen den Komponenten unterbrochen werden – und schon ist das Heizgerät nutzlos. Wir hatten genug davon, das immer wieder erleben zu müssen, deshalb haben wir etwas entwickelt, das tatsächlich dem Chaos standhält.
Umgang mit Feuchtigkeit
Wir haben untersucht, an welchen Stellen diese Geräte normalerweise kaputtgehen. Meistens sind es die Linsen oder die elektrischen Verbindungen. Um dieses lästige Beschlagen zu vermeiden, verwenden wir ein spezielles, hitzebeständiges Glas. Dieses Glas erzeugt einen Temperaturgradienten, wodurch die Kondensation nicht mehr an der Oberfläche haften bleibt. Dadurch gelangt die Wärme tatsächlich zu den Gästen – anstatt durch einen Nebelschleier blockiert zu werden.
Was den Regen sowie verschüttete Getränke angeht: Wir haben das gesamte Gehäuse nach IP-Standards abgedichtet. So kann nichts in die Elektrik eindringen.
Wirkliche Wärme
Bei Außenbereichen kann man die Luft nicht direkt erwärmen – der Wind trägt die Wärme einfach weg. Deshalb verwenden wir Kurzwellen-Infrarotstrahler. Diese erwärmen die Menschen, nicht den Wind. Wir umhüllen diese Elemente mit hochreinen Quarzröhren und versiegeln das Reflektorgehäuse. Warum? Weil, wenn Staub und Feuchtigkeit auf diesem Spiegel haften bleiben, 20 Prozent der Wärme verloren gehen. Das ist eine enorme Differenz – besonders dann, wenn eine Kundin in einem Cocktailkleid fröstelt.
Ehrliche Kompromisse
Um ehrlich zu sein: Die Wasserdichtigkeit macht die Geräte größer. Da wir robuste Abdichtungen verwenden, sind diese Geräte nicht leicht. Man kann sie nicht einfach an einer schwachen Decke aufhängen. Man muss sicherstellen, dass die Befestigungsarmaturen stark genug sind, um das zusätzliche Gewicht zu tragen.
Außerdem bedeutet „spritzwassergeschützt“ nicht automatisch „tauchfest“. Wenn das Reinigungspersonal Hochdruckreiniger direkt neben den Geräten verwendet, muss man den Stromanschluss trotzdem schützen.
Es kostet zwar etwas mehr Geld, aber stattdessen muss man nicht jedes Jahr neue Geräte kaufen. Das ist einfach die bessere Lösung.