
Ihre Außenheizung wirklich intelligent machen
Wir bauen Infrarotheizer mit IP66-Schutz – schließlich ist die Natur grausam: Regen, Schnee, Staub – all das will Ihre Elektronik zerstören. Doch ehrlich gesagt: Die Hardware selbst ist der einfachere Teil des Problems.
Das eigentliche Problem sind die Verkabelungen. Es ist schwierig, Heizgeräte mit hohem Leistungsverbrauch in ein Smart-Home-System einzubinden, ohne dass die Schaltkreise beschädigt werden oder die App langsam reagiert.
Die Ausrüstung: Gegen die Wetterbedingungen ankämpfen
Unter dem IP66-Schutzstandard verstehen wir, dass diese Geräte fest abgeschlossen sind. Wir verwenden widerstandsfähige Dichtungen sowie Legierungen, die nicht rosten – damit Feuchtigkeit niemals die elektrischen Anschlüsse erreichen kann. Im Inneren werden Kurzwellen-Infrarotelemente verwendet. Diese sind ideal, denn sie erwärmen nicht die Luft um Sie herum – sie strahlen die Wärme direkt auf Sie und Ihre Gäste ab. So entsteht sofort ein angenehmes Wärmegefühl, sobald Sie den Schalter umlegen – auch dann, wenn ein eisiger Wind weht.
Die Einrichtung: Das Gerät „sprechen“ lassen
Wenn Sie die „Eins-Klick-Lösung“ über Ihr Handy möchten, können Sie den Smart-Hub nicht direkt mit dem Heizgerät verbinden. Dadurch würde der Controller sofort beschädigt werden. Stattdessen verwenden wir einen leistungsstarken Relais oder einen Smart- kontaktor. Stellen Sie sich das wie einen Vermittler vor: Der Smart-Hub sendet ein kleines, niedervoltiges Signal an das Relais, und dieses übernimmt anschließend die Arbeit, indem es den Hochspannungskreis schließt, damit die Wärme fließen kann.
Wenn Sie jetzt schon planen, sollten Sie sich für ein Gateway entscheiden, das Zigbee- oder Matter-Standard unterstützt. So wird die Wärme sofort freigesetzt, sobald Sie auf die App tippen. Fünf Sekunden zu warten, bis ein Befehl über das Netzwerk gesendet wird, ist einfach nervig.
Ein paar Dinge, auf die man achten muss
Infrarotheizgeräte benötigen eine enorme Menge Energie. Wenn Sie vier Geräte mit jeweils 2000 Watt einsetzen, beträgt die Gesamtleistung 8 kW – das ist wirklich viel. Stellen Sie sicher, dass Ihre Verkabelung und Sicherungen für eine solche Belastung geeignet sind. Verwenden Sie auf keinen Fall billige Smart-Steckdosen – diese werden schmelzen. Nutzen Sie stattdessen industriegängige Relais.
Und noch ein Tipp: Montieren Sie die Heizgeräte nicht zu niedrig. Wenn das Heizgerät zu nahe an Ihren Sensoren liegt, könnte dies dazu führen, dass die Sensoren glauben, der ganze Garten sei 100 Grad heiß. Das System wird sich then abschalten, bevor Sie überhaupt warm werden können.